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Wenn Sex nichts mehr bedeutet – und du vor den Trümmern von Chemsex stehst

Aufgeschlagene Bibel und Handschellen auf
einem Bett in gedämpftem Blaulicht

Irgendwann hört das Klopfen nicht mehr auf. Das Reinigungspersonal steht im Zimmer, ruft, rüttelt – und ein junger Mann reagiert nicht. Er liegt da, Handschellen auf dem Bett, in einem Zustand, aus dem ihn niemand herausholen kann. Was er selbst in dieser Nacht erlebt hat, weiß er später nicht mehr zu sagen. Es dauert Tage, bis überhaupt etwas davon in ihm ankommt.

Notarzt, Polizei. Und dann etwas, das sich erst im Rückblick wie ein Geschenk anfühlt: ein offener Haftbefehl, wegen unbezahlter Rechnungen. Er wird verhaftet – und genau das rettet vermutlich sein Leben.

Wenn Christopher heute von diesem Morgen erzählt, tut er das ruhig. Nicht, weil es ihn nicht mehr berührt, sondern weil er inzwischen weiß, wo dieser Morgen hingeführt hat. Für ihn war er nicht das Ende. Er war der Punkt, an dem alles, was vorher geschah, endlich einen Namen bekam.

Warum Menschen in Chemsex landen können

Christopher – so wollen wir ihn hier nennen – ist in einer gläubigen, konservativen Familie aufgewachsen. Sein Vater war Pastor, er selbst das jüngste von sechs Kindern. In einer so großen Familie sind Aufmerksamkeit und Zuwendung naturgemäß begrenzt – das ist normal, und zunächst kein Problem. Doch irgendwann bemerkte Christopher, dass es nicht nur das Alter war, das ihn von seinen Geschwistern unterschied. Er begriff, dass er homosexuell ist – und damit, was er für sich noch nicht in Worte fassen konnte, in einen stillen Konflikt geriet. Homosexualität war Sünde, das hatte man ihm gepredigt und gelehrt. Er verstand: Ich bin falsch.

Er hat niemanden gefragt, was das bedeutet. Er hat es allein entschieden – im Stillen, mit dem, was er um sich herum als Wahrheit kennengelernt hatte: Homosexualität ist Sünde, so steht es in der Bibel, die in seiner Familie galt. Aus diesem einen Satz zog er, ganz für sich, einen zweiten: Wenn das so ist, dann hasst Gott mich. Und vielleicht hassen mich dann auch meine Eltern, wenn sie wissen, wer ich wirklich bin.

Diese Schlussfolgerung hat er nie überprüft. Er hat seine Eltern nie gefragt, ob ihre Liebe größer ist als das, was sie glauben. Er hat sich die Antwort selbst gegeben – und mit ihr gelebt, jahrelang, ohne sie je auszusprechen.

Das ist eine der stillsten und folgenreichsten Dynamiken, die wir in der therapeutischen Arbeit immer wieder beobachten: Kinder ziehen aus dem, was sie über die Welt lernen, einen Schluss über sich selbst – und prüfen ihn nie an der Realität. Sie fragen nicht: Würdet ihr mich noch lieben, wenn ich anders bin, als ihr es euch vorstellt? Sie entscheiden diese Frage allein, oft schon, bevor sie überhaupt die Worte dafür hätten. Genau das macht die erste Identitätsfindung so verletzlich – nicht, weil Eltern tatsächlich ablehnen, sondern weil dem Kind in diesem Moment niemand begegnet, der die Annahme als falsch löschen kann.

Das Gefühl, falsch und nicht okay zu sein, hat viel mit Christopher gemacht. Und es ist, wie er heute weiß, mit ein Grund, warum er irgendwann zu Drogen griff. Unter ihrem Einfluss konnte er sich zum ersten Mal in seinem Leben annehmen. Der Ekel vor sich selbst, der Selbsthass – für ein paar Stunden waren sie weg. Er konnte sich fallen lassen. Er fühlte sich attraktiv. Der Kampf im Kopf hörte auf.

Was Christopher hier durchlebt, ist als Phänomen gut erforscht: internalisierte Homophobie. Schwule und bisexuelle Männer wachsen in einer Gesellschaft auf, die ihnen – mehr oder weniger subtil – vermittelt, dass etwas mit ihnen nicht stimmt. Diese Botschaften verinnerlichen viele, ohne es zu merken, und tragen sie dann als eigene Überzeugung über sich selbst weiter. Fachleute sehen genau hier einen der zentralen Antriebe für Chemsex bei schwulen Männern: Substanzen werden zum Werkzeug, um genau jene inneren Sperren zu lösen, die durch Scham, Selbstabwertung und verinnerlichte Ablehnung entstanden sind.

Wenn die Grenze zwischen Feiern und Sucht verschwimmt

Christopher beschreibt seinen Einstieg als etwas, das sich langsam einschlich. Die Grenze zwischen normalem Ausgehen, Feiern, Spaß haben – und dem, was später zur Sucht wurde, war am Anfang nicht zu erkennen. Es wurde immer etwas mehr. Etwas heftiger. Die Substanzen härter. Bis am Ende intravenöser Konsum stand – ein Schritt, den er sich Jahre zuvor niemals hätte vorstellen können.

Christopher stand zu dieser Zeit mitten im Leben. Er trug Anzug, hatte einen guten Job, ging täglich ins Büro. Von außen betrachtet hatte er alles im Griff – Job, Wohnung, ein geordnetes Leben.

Mit Corona beschleunigte sich alles. Kein Büro mehr, keine Clubs, kein gesellschaftliches Leben außerhalb der eigenen vier Wände. Was blieb, verlagerte sich vollständig in private Wohnungen: Drogen, Sex, Isolation. An diesem Zeitpunkt setzte sich Christopher den ersten intravenösen Schuss – und die Abwärtsspirale nahm ihren Lauf. Christopher wollte nicht, dass seine Familie sieht, was aus ihm geworden ist. Er brach den Kontakt ab – nicht aus Wut, sondern aus Scham.

Der Konsum geriet vollständig außer Kontrolle. Rechnungen blieben unbezahlt, der Gerichtsvollzieher stand irgendwann vor der Tür. Ab diesem Zeitpunkt war Christopher alles egal. Er hatte ohnehin schon alles verloren – wofür also noch kämpfen?

Auf die Frage, wie er in diesem Zustand habe sicherstellen können, dass sexuelle Begegnungen wirklich noch freiwillig waren, antwortet er ehrlich – und unbequem: In den Verabredungen über das Internet wurde vorab klar besprochen, was stattfinden sollte. Das entsprach aber nicht immer der Realität. Nicht selten wollte das Gegenüber etwas anderes – etwas, das es sich nicht traute, vorab offen zu sagen. Und Christopher hat es geschehen lassen. Er konnte sich nicht abgrenzen. Das Selbstbewusstsein dafür fehlte zu diesem Zeitpunkt bereits, und die Demütigung für sich selbst stieg von Treffen zu Treffen.

Er konnte zu dieser Zeit keine Grenzen setzen, weil er glaubte, nicht gut genug zu sein und keine Rechte zu haben. Die Fähigkeit, für sich einzustehen, war ihm mit dem Selbstwertgefühl längst abhandengekommen.

Fluch und Segen

Die Verhaftung wegen des Haftbefehls war, im Rückblick, ein Glücksfall. Die Ärztin, die Christophers Geschichte im Rahmen der Selbsthilfegruppe einordnet, ergänzt an dieser Stelle einen nüchternen, schweren Satz: Sein Körper war zu diesem Zeitpunkt bereits an einem Punkt körperlicher Belastung angelangt, der ohne dieses Eingreifen lebensgefährlich hätte werden können.

Im Gefängnis, ohne Drogen, ohne Ablenkung, begriff Christopher zum ersten Mal, in welchem Zustand sich sein Leben befand. Die ersten Wochen verbrachte er vor allem schlafend – sein Körper und sein Geist brauchten diese Zeit, um überhaupt erst zu realisieren, was geschehen war.

Dann kamen seine Eltern zu Besuch. Nach langer Zeit ohne Kontakt saßen sie sich gegenüber – getrennt durch eine Glasscheibe. Das einzige, was Christopher in diesem Moment zu seiner Mutter sagen konnte, war: Bitte fang nicht an zu weinen, Mama. Aber sie kämpfte trotzdem mit den Tränen. Und in diesem Moment wurde Christopher schlagartig klar: Sie haben mich immer geliebt. Ich war kein schlechter Mensch. Seine jahrelange, im Stillen gezogene Schlussfolgerung fiel in sich zusammen. Seine sexuelle Orientierung war für die Liebe seiner Mutter vollkommen irrelevant gewesen. Er war einfach ihr Kind.

Diese Erkenntnis ist auf zweierlei Weise schwer zu tragen. Für Christopher bedeutete sie das Ende einer Lüge, mit der er einen Teil seines Lebens gelebt hat. Aber sie macht auch sichtbar, was seine Eltern in all diesen Jahren gefehlt hat: die Möglichkeit, ihren Sohn zu halten, während er ihnen still entglitt. Sie haben ihn nicht verloren, weil sie ihn ablehnten. Die Kommunikation zwischen ihnen war über die Jahre außer Kontrolle geraten, und jeder von ihnen war in eine andere Richtung gegangen. Auch das ist ein Leid – eines, das in der eigenen Verurteilung, die Christopher über sich selbst gefällt hatte, gar nicht sichtbar war: Während er sich für das verurteilte, was er zu sein glaubte, litten seine Eltern lautlos an einer Distanz, deren Grund sie nicht kannten.

Diese Geschichte ist deshalb auch eine andere als viele Chemsex-Geschichten, die von fehlender Liebe oder Fürsorge der Familie erzählen. Ein Kind hat sich selbst verurteilt. Und genau das macht so deutlich, wie früh und wie tief diese ersten Fragen nach der eigenen Identität bereits wirken, lange bevor ein junger Mensch in der Lage ist, sie mit jemandem zu teilen.

Der Weg zurück

Nach dem Gefängnis ging Christopher in eine Drogenberatung. Er sagt: Hier wurde mein Leben gerettet. Ohne diese Gruppe hätte ich es nicht geschafft. In der Klinik fühlte er sich wie ein Kleinkind – als müsse er alles von Grund auf neu lernen. Er kannte sich selbst fast nur über seine negativen Gefühle. Alles andere war ihm fremd.

Eine Selbsthilfegruppe hat ihm auf diesem Weg besonders geholfen. Er war nicht mehr allein – so viele konnten nicht falsch sein. Es war ein heilender Kreis, in dem es kein Falsch gab, in dem die Trauer über das Erlebte verstanden und geteilt werden konnte. Die Last wurde leichter. Er konnte alle Emotionen, wirklich alle, mit der Gruppe teilen und erlebte sich von ihr getragen. Wenn er heute davon spricht, lächelt er – und die Dankbarkeit dafür kennt keine Grenzen.

Heute, zweieinhalb Jahre clean, arbeitet Christopher mit Tieren – eine Arbeit, die ihm Erdung und Halt gibt. Er lebt in einer Wohngemeinschaft. Er sagt von sich, dass er heute glücklicher ist als je zuvor in seinem Leben. Und er lebt seit seinem Ausstieg ohne Sex – nicht aus Strafe oder Verbot, sondern weil Sexualität für ihn aktuell eine Hochrisikosituation darstellt: zu eng war sie über Jahre mit dem Substanzkonsum verknüpft.

Der nächste Schritt ist es, Sexualität neu zu erlernen – ohne sie an die Sucht zu koppeln. Das ist ein schwieriger, intimer Prozess: Was ist Sexualität, frei, gesund und in echter Hingabe? Werde ich mich das je trauen und mich „nackt“ zeigen können, ohne den Rausch zu brauchen? Beim Chemsex gab es keine echte Intimität. Es war reine Ablenkung. Eigentlich war ich gar nicht da. Jetzt sucht er etwas anderes: einen Menschen, bei dem er wirklich anwesend sein kann und gesunde Grenzen leben kann. Nicht in einen alten Mechanismus zurückzufallen, nur weil er es könnte – sondern dazubleiben und auch Stopp zu sagen zu dem, was er früher widerstandslos über sich hat ergehen lassen. Gesunde Grenzen können extrem fordernd sein, gerade sich selbst gegenüber, und das braucht Zeit.

Er nennt es sein zweites erstes Mal. Wann und wie es das geben wird, weiß er heute noch nicht – aber das ist gut so. Es macht ihm keine Angst. Mit sich selbst in Kontakt und zufrieden mit sich und seinem Leben zu sein, ist ihm viel wertvoller. Er weiß heute, dass er geliebt und gebraucht wird – ob von seiner Familie oder von den Tieren, mit denen er arbeitet. Das ist ein Stück Glück, auf das er aufbauen kann, aber nicht muss.

Sexualität neu lernen – was die Fachwelt dazu weiß

Was Christopher gerade durchlebt, ist in der Suchttherapie kein unbekanntes Terrain. Spezialisierte Kliniken, die auf Chemsex-Abhängigkeit ausgerichtet sind, arbeiten mit einem Stufenmodell, das sich in etwa so beschreiben lässt:

In einer ersten Phase geht es zunächst darum, die enge Verknüpfung von Sexualität und Substanzkonsum zu lösen – ohne Druck, ohne Zeitvorgabe. Es geht darum zu verstehen, was Sexualität für einen selbst überhaupt bedeutet, jenseits der Funktion, die sie im Konsum hatte.

In einer zweiten Phase wird vorsichtig ein Risikoprofil erarbeitet: Welche Situationen, welche inneren Zustände sind riskant? Wo ist Vorsicht angebracht, wo ist eine vorsichtige Annäherung an substanzfreie sexuelle Erfahrungen möglich? Diese Phase ist explizit keine Aufforderung zur Eile – sie schafft vielmehr eine Landkarte, an der sich jemand orientieren kann, der zuvor jede Orientierung verloren hatte.

In einer dritten Phase erst kommt die Realität ins Spiel: erste eigene Erfahrungen außerhalb des geschützten therapeutischen Rahmens, die anschließend gemeinsam reflektiert werden. Auch hier gilt: Es gibt kein Tempo, das „richtig“ ist. Manche brauchen Monate, manche Jahre.

Genau in dieser Übergangsphase befindet sich Christopher heute. Seine eigenen Worte beschreiben das fachliche Modell besser, als es jede Definition könnte: Die Unsicherheit ist größer als je zuvor. Die Angst vor der ersten Berührung. Die Angst, einen Trigger auszulösen und zurückzufallen.

Die Erlaubnis zu sich selbst

Was Christopher in dieser Phase trägt, ist kein einmaliger Entschluss, sondern eine tägliche Übung. Er hat gelernt, dass Grenzen nicht einfach da sind, sondern gehalten werden müssen – jeden Tag neu, so lange, bis Vertrauen sie irgendwann nicht mehr nötig macht. In seinen eigenen Worten:

Ich erlaube mir, meine Grenzen zu halten, bis es so weit ist – bis das Gefühl, ich kann sein, ich kann vertrauen, sie entbehrlich macht. Aber das ist ein Weg, und Grenzen zu setzen ist erlernbar. Ich übe mich täglich und verhandle mit mir, ob ich das darf. Die Erlaubnis zu sich selbst ist der wichtigste Schritt.

Dieser letzte Satz trägt vielleicht die wichtigste Botschaft des ganzen Heilungsweges: Niemand anderes kann diese Erlaubnis geben. Sie beginnt bei einem selbst – und genau das macht sie so schwer und gleichzeitig so wirksam.


Was bleibt

Christophers Geschichte ist auch deshalb so wertvoll, weil sie zeigt: Es gibt keine Schuld. Als Kind konnte er nicht frei entscheiden, wie er das, was er erlebt hat, für sich deutete. Ein Kind hat noch keine Erfahrung in eigenständiger Auslegung – das lernen wir erst später. Wir lernen im Übrigen auch viel durch Sehen, durch Modelllernen. Was als Kleinkind beobachtet wurde, wird bei Suchtstrukturen nicht selten erst zwanzig Jahre später gelebt: Der Vater entspannt sich, wenn er Alkohol trinkt – und jetzt, wo ich erwachsen bin, ist das vielleicht auch für mich eine gute Idee, mich zu entspannen. Ich trinke jetzt auch mal ein schönes, kühles Bier. Das ist kein Vorsatz, das ist eine Erinnerung im System.

In jeder Lebensphase ist Wachstum möglich – auch dort, wo eine Schlussfolgerung falsch war, ohne dass das jemandem aufgefallen ist.

Was wir aus Christophers Erfahrung lernen können: Traut euch, früh zu sprechen. Prüft, ob die Menschen, die ihr liebt, das aushalten können, was ihr seid – fragt sie, statt es allein in eurem Kopf zu entscheiden. Diese eine Frage hätte Christopher Jahre der Einsamkeit erspart haben können.

Wenn das zuhause nicht möglich ist – wenn das Vertrauen in die handelnden Personen fehlt, oder wenn die Angst, sich zu zeigen, mit befürchteten Konsequenzen verbunden ist – sucht euch Hilfe. Selbsthilfegruppen gibt es auch anonym im Netz. Sorgentelefone sind kostenfrei und jederzeit zugänglich. Dort bekommt ihr Alternativen und neue Perspektiven aufgezeigt.

Öffnet euch Selbsthilfegruppen gegenüber. Auch ihr braucht nicht selten selbst Unterstützung. Es ist schwer, zum Beispiel sein eigenes Leben zu leben, wenn man mitbekommt, dass ein geliebter Mensch in Not ist und man selbst nichts tun kann. Geht hin, hört zu, fühlt, ob es passt – ohne Verpflichtung, ohne Druck. Das gilt nicht nur für Betroffene. Auch Angehörige, die nicht wissen, wie sie einem geliebten Menschen begegnen sollen, die sich sorgen oder hilflos fühlen, finden dort Halt und Antworten. Menschen jeglicher Couleur finden in Selbsthilfegruppen einen Platz. Wenn ihr unsicher seid, ob euer Anliegen dorthin passt – fragt einfach an, ob ihr dazukommen dürft. Diese Frage allein ist schon ein erster Schritt. Gemeinsam lässt sich vieles tragen, was allein zu schwer wird.

Nicht selten profitiert die ganze Familie davon, wenn ein einzelnes Mitglied diesen Weg geht – Wachstum bei einem Menschen kann sich auf das gesamte Umfeld übertragen. Und doch darf es auch Trennungen geben, wenn ein Umfeld tatsächlich toxisch ist und sich als lernresistent erweist. Eine Verbindung und eine Situation zu klären bedeutet nicht, dass wir mit jedem Menschen einen gemeinsamen Weg finden können oder müssen – egal ob es die Familie, der Beruf oder ein anderer Lebensbereich ist. Vielmehr lernst du zu entscheiden, mit welchen Menschen du deine Zeit gut verbringen kannst, wo dein Herz anfängt, höher zu schlagen. Dort, wo sich das Herz zusammenzieht, musst du nicht bleiben. Folge also dem Ruf deines Herzens.

Claudia Franz